Lehrveranstaltung

SS/WS:  SS
Semester:  0
Jahr:  2017
Qualifizierungsbereich:  
Titel:  Der Einzelfall und seine heutige wissenschaftliche und praktische Bewältigung
Fachbez.:  Pasinger Gespräche
Art der Lehrveranstaltung:  reguläre Lehrveranstaltung
LV-Zuordnung:  
Stundensoll:  2.00
Grup.Sollgröße:  25
Einschreibung notwendig:  nein
Turnus:  nur Blocktermine
Wochentag:  s. Blocktermine
Wird die LV 1-/2-/3-/4-/5-/6-stündig gehalten, blockweise oder online  blockweise
Startzeit:  00:00
Endzeit:  00:00
Starttermin (dd.mm.yy):  17.03.17
Raum:  s. Blocktermine
Blocktermine:  Fr, 17.03.2017, 14:30 - 18:00, Raum O 102
Sa, 18.03.2017, 08:45 - 17:00, Raum O 102
Fr, 31.03.2017, 14:30 - 18:00, Raum O 301
Sa, 01.04.2017, 08:45 - 17:00, Raum O 301
Fr, 12.05.2017, 14:30 - 18:00, Raum Raum in FK10, falls möglich
Sa, 13.05.2017, 09:45 - 17:00, Raum Raum in FK10, falls möglich
Anmerkungen zu den Blockterminen:  17./18.3.17 31.3./01.04.17 12./13.05.17 ??? evtl. Zusatztermine montags: von 17.00 - 20.00 Uhr
LV-Nummer:  8005
LN-Art:  kLn
Spezifikation des Leistungs-
nachweises, falls LN:
 kein Leistungsnachweis
Dozent(in):  Dümpelmann, Leo ( 1.00 Std), Terhorst, Hermann ( 1.00 Std)
Text der Ankündigung:  Seit mehr als 30 Jahren praktizieren wir die Phänomenologischen Gespräche, eine lange Tradition. In all den Jahren haben wir uns bemüht, sozialarbeiterisches Handeln phänomenologisch zu sehen – Gemäß dem Leitwort Edmund Husserls, dem Begründer der Phänomenologie: „zu den Sachen selbst“ suchen wir dem nahe zu kommen, was gegenwärtig ist. Während die neuzeitlichen Wissenschaften in ihrem vorstellenden Denken das, was ist, theoretisch fassen, bemühen wir uns beharrlich um einen Zugang, der den wissenschaftlich-theoretischen Ansatz nicht mehr nötig hat, um „zur Sache“ zu kommen. Wir verstehen Soziale Arbeit als aus dem Leben kommend und in ihm verbleibend in sie selbst hineinzufinden, ohne sie zuvor gegenständlich operationalisieren zu müssen und sie damit zu „entleben“. Bekanntlich trifft man Leben nicht an, wenn man es als Beobachtungsobjekt vor sich hinstellt. Das Leben ist nicht theoretisch. Die Tendenz besteht heute, es theoretisch zu machen. In diesem Sinne beschäftigen wir uns mit unterschiedlichen Texten, die uns auf diesem Weg begleiten können, sei es von Agamben, Husserl, Heidegger, Meister Eckhard, Nancy , Michel Henry u. a. Wir versuchen dabei Alltag, berufliches Handeln und Wissenschaften immer mit im Gespräch zu halten. Das macht die Spannung unserer Gespräche aus. Interessierte Studierende, aber auch Freunde und Bekannte sind herzlich willkommen.